
Politik muss den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen
Die Aufgabe der Politik ist es, das Leben der Menschen zu verbessern. Es geht nicht darum, möglichst viele Vorstösse zu behandeln oder Gesetze zu verabschieden, sondern Freiheit und Wohlstand der Menschen zu sichern. Dem stimmen auch Politikerinnen und Politiker zu. Aber im politischen Alltag ist es erstaunlich schwierig, diesem Anspruch gerecht zu werden.
Warum differenzierte Politik so schwierig ist
Das hat zuallererst mit der Aufmerksamkeit von uns Bürgerinnen und Bürgern zu tun.
Kaum jemand ist heute noch bereit, sich auf komplizierte Debatten mit differenzierten Zwischentönen einzulassen. Schwarz-Weiss-Malerei ist einfacher zu verstehen und leichter zu vermitteln.
Die Medien – auch die sozialen – bedienen diesen Trend gerne, denn zugespitzte Aussagen erzeugen mehr Aufmerksamkeit als sorgfältige Analysen und das mühsame Abwägen unterschiedlicher Positionen.
Für Parteien und Politiker entstehen dadurch starke Anreize, polarisierende Lager zu bilden und Positionen zuzuspitzen. Das ist im politischen Wettbewerb zwar nützlich, schadet aber manchmal der Zukunft der Schweiz.
Aufmerksamkeit gewinnt Wahlen
Diesem Druck kann sich keine Partei entziehen. Denn wer Wahlen nicht gewinnt, verliert politischen Einfluss.
Die meisten Politikerinnen und Politiker haben eine klare Wahrnehmung der Realität. Sie kennen ihre Wahlkreise. Sie treffen Unternehmer, Familien und Vereine. Sie hören, was die Menschen beschäftigt.
Erst im politischen Prozess werden diese vielfältigen Erfahrungen wieder auf die vertrauten Lagerpositionen reduziert. Fraktionen erwarten Geschlossenheit. Medien suchen pointierte Aussagen. Parteien schärfen ihr Profil, indem sie ihre Argumente konsequent an den Erwartungen ihrer Wähler ausrichten.
Wer dem politischen Gegner eine Brücke baut, riskiert parteiinterne Nachteile.
Was Demain will
Demain schafft bewusst Plattformen, auf denen das Lagerdenken pausieren kann. Politikerinnen und Politiker begegnen einander nicht zuerst als Vertreter ihrer Partei, sondern als Menschen, die Verantwortung für die Zukunft unseres Landes tragen.
So entsteht das, was eine Demokratie auf Dauer am dringendsten braucht: Vertrauen. Vertrauen in Politikerinnen und Politiker, die bereit sind, das langfristige Wohl der Schweiz über den politischen Tagessieg zu stellen. Die differenziert denken, Verantwortung übernehmen und sich auch dann für eine gute Lösung einsetzen, wenn sie nicht in das gewohnte Parteischema passt.
Was Demain dafür tut
Jede politische Entscheidung muss sich an einer einfachen Frage messen lassen: Dient sie den Menschen?
Demain organisiert Workshops, in denen Politiker mit Unternehmern, Berufsbildnern und Sozialarbeitern an einem Tisch sitzen. Niemand erwartet hier eine Positionierung. Die Frage lautet: Was funktioniert tatsächlich? Was scheitert an welchen Hürden?
Wer die Wirklichkeit gemeinsam versteht, findet bessere Lösungen – besonders dann, wenn sie Parteigrenzen überschreiten müssen.
Das stärkt die Schweiz und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Politiker.
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